Über mich
Mein Name ist Mario Faulstich, und mein Weg zur regenerativen Ernährung war kein theoretischer, sondern ein zutiefst praktischer. Ich verstehe mich heute als System-Architekt, der die Logik der Natur auf die Vitalität von Menschen und Organisationen überträgt.
Handwerk trifft Management
Basis meines Weges ist die Verbindung von traditionellem Handwerk und moderner Wirtschaftslogik. Ich bin gelernter Bierbrauer und verfüge über eine fundierte Ausbildung in marktorientierter Betriebswirtschaft (BWL). Als Mitinhaber einer Kleinbrauerei im Emmental lebe ich die tägliche Realität eines Unternehmers: Ich kenne die Dynamiken von Märkten, die Komplexität von Prozessen und die Notwendigkeit von Effizienz.
Vom Systemfehler zur Heilkunst
Mein persönlicher Wendepunkt kam durch eigene gesundheitliche Herausforderungen. Sie zwangen mich dazu, die Mechanismen des menschlichen Körpers tiefer zu hinterfragen. Das Ergebnis war die Ausbildung zum diplomierten Naturheilpraktiker. Hier wurde mir klar: Ein Organismus ist wie ein Unternehmen – er kann nur dann dauerhaft Leistung bringen, wenn das interne Milieu stimmt und die Ressourcen regeneriert werden.
Die Logik der Kreisläufe: Boden, Pflanze, Mensch
Um die Zusammenhänge von Gesundheit wirklich zu verstehen, bin ich zur Quelle zurückgekehrt: dem Boden. Als Permakulturdesigner betrachte ich Lebensmittel in ihrer gesamten Kette – vom Anbau über die Verarbeitung bis hin zum Konsum und dessen physiologischen Folgen.
Mein Wissen stützt sich dabei auf zwei Säulen:
Fundierte Theorie: Jahrelange Auseinandersetzung mit Ernährungsphysiologie, Naturheilkunde und systemischer BWL.
Radikale Praxis: Gemeinsam mit meiner Familie bewirtschafte ich einen 2000 qm grossen Garten nach regenerativen und permakulturellen Prinzipien. Er dient uns zur grösstmöglichen Selbstversorgung und ist mein tägliches Labor für regenerative Zusammenhänge.
Warum ich tue, was ich tue
Ich habe gelernt, dass wahre Vitalität – ob im Garten, im Körper oder im Unternehmen – nicht durch künstliche Interventionen von aussen entsteht, sondern durch die Gestaltung der richtigen Rahmenbedingungen.
Heute bringe ich diese Erfahrung aus Brauhandwerk, Betriebswirtschaft und Naturheilkunde in der Ernährungswerkstatt zusammen. Ich helfe Ihnen dabei, die Muster zu erkennen, die Ihr System belasten, und die natürliche Ordnung wiederherzustellen, die gesundes Wachstum erst möglich macht.
Vision
Wachstum neu denken: Von der Ausbeutung zur Regeneration.
Meine Vision ist die Wiederherstellung einer natürlichen Ordnung, in der Mensch, Natur und Wirtschaft nicht länger gegeneinander arbeiten, sondern sich gegenseitig nähren. Ich bin davon überzeugt, dass echte Zukunftsfähigkeit nur dort entsteht, wo wir die Logik lebendiger Systeme anerkennen und fördern.
Ich sehe eine Zukunft, in der:
Der Mensch seinen Körper nicht mehr als Maschine begreift, die funktionieren muss, sondern als kostbares Ökosystem, das Pflege, Rhythmus und echte Nahrung benötigt.
Die Natur nicht bloss als Ressource, sondern als Lehrmeisterin für Effizienz, Anpassungsfähigkeit und Resilienz verstanden wird.
Systeme – ob biologisch oder betriebswirtschaftlich – so gestaltet sind, dass sie aus ihrer eigenen Kraft heraus regenerieren, statt an ihren Belastungsgrenzen zu zerbrechen.
„Ich arbeite für eine Welt, in der wir den Boden so bereiten, dass das Leben in all seinen Facetten wieder tief verwurzelt und kraftvoll wachsen kann. Regeneration ist kein Ziel, das man erreicht, sondern eine Haltung, die man kultiviert.“
Werte
1. Regeneration
Wir reparieren nicht oberflächlich, wir regenerieren an der Wurzel. Ob im Garten, im menschlichen Körper oder in einem Unternehmen: Wachstum braucht einen gesunden Boden. Mein Ziel ist es, Erschöpfungszustände zu überwinden und Systeme so auszurichten, dass sie sich aus eigener Kraft erneuern können.
Der Fokus: Vitalität statt Ausbeutung.
2. Systemik
Nichts existiert isoliert. Als System-Architekt betrachte ich die komplexen Wechselwirkungen zwischen Ernährung, Bindegewebe, Stress und Lebensrhythmus. Ich verbinde die präzise Logik natürlicher Kreisläufe mit den Anforderungen moderner Wirtschaftsstrukturen.
Der Fokus: Das Ganze verstehen, statt nur Symptome zu bekämpfen.
3. Pragmatismus
Eine Theorie ist nur so gut wie ihre Umsetzbarkeit im Alltag. Durch meine Erfahrung als Brauer, Unternehmer und Selbstversorger weiss ich: Echte Veränderung braucht keine radikalen Dogmen, sondern machbare Schritte. Wir entwickeln Lösungen, die in Ihren Terminkalender passen und am Küchentisch bestehen bestehen.
Der Fokus: Vom Wissen zum Handeln – bodenständig und wirksam.